Phytotherapie

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Unter Phytotherapie (Pflanzenheilkunde) versteht man das Heilen, die Linderung und die Vorbeugung von Krankheiten von Mensch und Tier durch bestimmte Wirkstoffe der Pflanzen (griechisch: Phyton = Pflanze).

Die Phytotherapie wurde bereits im 5. Jahrhundert vor Christi durch Hippokrates für die Behandlung der Kranken eingesetzt. Aus dieser Zeit gibt es sogar bereits Arzneibücher mit Pflanzenbildern. Den Namen Phytotherapie verdanken wir jedoch einem französischen Arzt, Henri Leclerc, der bis 1955 lebte und seine Erfahrungen in einem Leitfaden zusammenfasste. Die Phytotherapie ist eine eigenständige Therapierichtung und im Arzneimittelgesetz verankert.

In der Wissenschaft wurden bislang über 700 Studien zur Phytotherapie durchgeführt und deren Wirksamkeit somit bewiesen.

Der menschliche sowie der tierische Körper vertragen pflanzliche Arzneimittel weitaus besser, da diese zur natürlichen Nahrung gehören und somit auf den Stoffwechsel abgestimmt sind. Synthetische Stoffe dagegen sind dem Körper fremd und können zum Teil gar nicht verwertet werden oder sind sogar lebertoxisch.

Die wichtigsten Inhaltsstoffe und Wirksubstanzen der Heilpflanzen lassen sich unterteilen in:
- Bitterstoffe zur Stärkung des Körpers und bei nervlicher Anspannung (zum Beispiel Tausendgüldenkraut, Enzian)
- ätherische Öle gegen Infektionskrankheiten (zum Beispiel Thymian, Rosmarin, Pfefferminz)
- Alkaloide gegen Herzbeschwerden und Schmerzen (zum Beispiel Tollkirsche, Mohn, Chinarinde)
- Gerbstoffe bei Entzündungen und kleineren Blutungen (zum Beispiel Frauenmantel, Schwarztee, Heidelbeere)
- Glykoside gegen Herzbeschwerden (zum Beispiel Roter Fingerhut)
- Saponine gegen Husten und Störungen der Harnwege (zum Beispiel Schlüsselblume, Birkenblätter)
- Schleimstoffe gegen Entzündungen der Atemwege und des Magen-Darm-Trakts (zum Beispiel Königskerze, Eibisch).

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